Viele Möglichkeiten.
Ein Ziel: Ihr gesunder Körper.

Die therapeutischen Möglichkeiten sind heutzutage vielfältig – entscheidend ist es, die Ursache der Beschwerden exakt zu analysieren und eine dezidierte Behandlungsstrategie hierfür zu entwickeln. Durch gezielte Bewegungs- und Ganganalysen erkennen wir Fehl- und Schonhaltungen, die Beschwerden auslösen. Auf dieser Basis kombinieren wir konservative, operative und trainingstherapeutische Maßnahmen zu einem individuellen, ganzheitlichen Behandlungskonzept.

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Im Überblick:
unsere Leistungen für Sie.

Diagnostik

  • Ultraschall (Sonographie)

    Mit Ultraschall (Sonographie) lassen sich viele krankhafte Prozesse an Muskeln, Sehnen, Knochen und Gelenken erkennen. Die Untersuchung hat keine schädlichen Nebenwirkungen. Ebenso ist sie zur Verlaufskontrolle von bestimmten Verletzungen und Erkrankungen sehr gut geeignet. Ein hochmodernes, mobiles Ultraschallgerät, das bei Bedarf jederzeit direkt im Anschluss an die körperliche Untersuchung eingesetzt werden kann, steht zur Verfügung.

  • Funktionsdiagnostik

    Die Stabilität und Mobilität von Gelenken bilden die Grundlage für Bewegung und gleichmäßige Belastung der Gelenke. Wenn eine Körperregion beeinträchtigt ist, können andere Muskeln das nur bedingt kompensieren. Dies geschieht oft auf Kosten der korrekten und physiologischen Ausführung von Bewegungen. Es kann zu muskulären Dysbalancen, Asymmetrien der Körperstatik, funktionellen Bewegungseinschränkungen in Mobilität und Stabilität bis hin zu schmerzhaften Funktionsstörungen des Bewegungsapparates kommen. Defizite jeglicher Art können zu Überlastungen und zum Teil zu unspezifischen Schmerzen führen. Die präzise Beobachtung, Beurteilung und Analyse sowohl der statischen Position als auch des gesamten Bewegungsverhaltens des Menschen von außen hilft dabei, diese zu erkennen, zu beurteilen und zu interpretieren.

    Durch funktionelle Tests sollen die oft durch alltägliche Bewegungsgewohnheiten oder Schmerzen erworbenen Fehl- und Schonhaltungen sowie Defizite in der muskulären Ansteuerung, Asymmetrien, Dysbalancen und Schwachstellen aufgedeckt werden. Ebenso werden Einschränkungen in der Beweglichkeit und in der Stabilität von Gelenken analysiert. Statt einzelner Körperpartien werden grundlegende Bewegungen und Funktionen des gesamten Körpers erfasst. Dabei geht es um das komplexe Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken. Hierzu werden alltägliche Bewegungen, wie zum Beispiel in die Hocke gehen, sich nach vorne beugen oder das Heben der Arme, durchgeführt. Die einzelnen Bewegungen werden auf Ausweich- oder Kompensationsbewegungen oder Schmerzen hin analysiert.

    Wir analysieren Ihre Bewegung unter anderem mittels der folgenden Tests
    • Body Assessment and Specific Efficiency Screening (BASES): Diese klinischen Basistests prüfen mit 17 Tests (drei Haltungs- und 14 Bewegungstests) die grundlegende muskuloskelettale Funktionalität mit Fokus auf Körperhaltung, Mobilität/Flexibilität und aktiver Bewegungssteuerung. Diese Tests basieren auf sportmedizinischen und biomechanischen Bewertungskriterien.
    • Functional Movement Screen (FMS): Standardisierter Beweglichkeits- und Stabilitätstest zur Aufklärung von Schwächen, Asymmetrien und Dysbalancen. Sieben Einzeltests mit einfachen und komplexen Bewegungsmustern des gesamten Körpers werden durchgeführt, überprüft und bewertet.
    • Y-Test: Getestet werden das dynamische Gleichgewicht, Kraft, Beweglichkeit, neuromuskuläre Kontrolle, Rumpfstabilität und Bewegungsausmaß. Die motorische Kontrolle und Funktionssymmetrie einer Person können so gemessen und quantifiziert werden.
    Ziel

    Funktionelle Tests können die Voraussetzungen für eine optimale Behandlung bringen und präventiv vor möglichen Schmerzen bei Sport und im Alltag schützen. Anhand der Dokumentation der Tests werden Trainingspläne entwickelt, um mit gezielten Übungen diese Defizite auszugleichen. Hierzu gehören das korrekte Aktivieren, Hemmen und Anbahnen von Muskeln ebenso wie die richtige Auswahl der Übungen.

    Auch die Weitervermittlung und Empfehlung für eine gezielte physiotherapeutische Behandlung sind ein mögliches Ergebnis der Analyse.

    Ablauf

    Vorbereitung
    Vor der Analyse erfolgen ein Anamnesegespräch und eine körperliche Untersuchung als Basis der Analyse. Es werden anatomisch relevante Punkte am gesamten Körper markiert, um eine objektive Beurteilung der Gelenk- und Körperachsen zu ermöglichen.

    Aufnahme
    Aufzeichnung des Körpers im statischen Zustand (Ruhezustand)
    Im Anschluss werden die einzelnen Bewegungen durchgeführt und mittels zweier High-Speed-Kameras gefilmt.

    Analyse
    Eine spezielle Software erlaubt die wissenschaftliche Analyse der Bewegung. Abweichungen im Bewegungsapparat, Fehlstellungen und -belastungen, die zu Beschwerden führen können, werden aufgezeigt.

    Ergebnisse
    Im Anschluss werden die Ergebnisse anhand der Videoaufnahmen besprochen und mögliche Korrekturmaßnahmen wie Kräftigungs-, Mobilisations- und Koordinationsübungen oder physiotherapeutische Maßnahmen erörtert.

    Analysebericht
    Sie erhalten per Mail einen ausführlichen Analysebericht. Dieser kann Ihrem Arzt oder Therapeuten wichtige Informationen für die weitere Behandlung bringen und ist Bestandteil Ihrer medizinischen Verlaufsgeschichte.

    Bitte mitbringen
    Eine eng anliegende, kurze Hose (idealerweise Bade- oder Unterhose in Slipform bzw. Bikini oder Sport-BH)
    Aktuelle und alte Laufschuhe, die Sie viel genutzt haben (gerne zuvor gereinigt)
    Orthopädische Einlagen, falls vorhanden
    Duschen sind vorhanden.

  • Gang-/Laufanalyse

    Die videogestützte Laufanalyse ist eine häufig genutzte Analysemöglichkeit, um orthopädische Probleme und Fehlhaltungen aufzudecken und zu beheben oder ihnen entgegenzuwirken. Sie dient der Ursachenforschung von aktuellen Beschwerden beim Gehen und Laufen. Präventiv können beim (Wieder-)Einstieg in den (Lauf-)Sport Fehlbelastungen und Fehlhaltungen frühzeitig erkannt werden, um Beschwerden im späteren Verlauf zu vermeiden. Durch eine Analyse der aktuellen Lauftechnik ist eine Optimierung ebendieser möglich.

    Beschwerden können dabei viele Ursachen haben. Dabei spielt nicht nur der Fuß als „Fundament“ der Bewegung eine entscheidende Rolle. Fehlstellungen des Fußes wie beispielsweise Knick-Senk-Füße beeinflussen die darüber liegenden Knie- und Hüftgelenke und können sich bis zur Wirbelsäule und in den oberen Rücken fortsetzen.

    Eine Instabilität des Beckens oder Rotationsbewegungen im Knie führen ebenso, wenn nicht gar häufiger, zu Beschwerden bei der Bewegung wie eine Fehlstellung des Fußes. Somit ist eine isolierte Betrachtung der Füße, wie sie bei den meisten Beratungen für Laufschuhe stattfindet, nicht ausreichend, um die Ursache für Beschwerden beim Laufen zu ermitteln. Hierfür muss der gesamte Körper in der Bewegung betrachtet werden. Denn nur so lassen sich alle Fehlbelastungen und Fehlbewegungen ermitteln und in einen Kontext stellen.

    Die Analyse dient der Erfassung oft kritischer Punkte in der Bewegung wie:
    • Pronation oder Supination im unteren Sprunggelenk
    • Dynamische Bewegung des Knies wie X-Bein, O-Bein und übermäßige Rotation
    • Stabilität des Beckens und des Oberkörpers
    • Ein Überkreuzen des Fußaufsatzes über die Körpermittellinie (Overcrossing)
    • Generelle Betrachtung des Gang- bzw. Laufstils
    • Muskuläre Dysbalancen
    Ziel

    Ziel der Laufbandanalyse ist die Ermittlung der Ursache für Beschwerden (Knieschmerzen, Achillessehenenschmerzen, Hüftschmerzen u. a.) und/oder das Aufzeigen von Fehlbelastungen (X- oder O-Beine oder Überpronation). Drohende Beschwerden und eventuelle Verletzungsrisiken können durch eine Analyse rechtzeitig vermieden und behoben werden. Anhand der Analyse stehen verschiedene Möglichkeiten der Betreuung und Versorgung zur Verfügung.

    Individuelle Übungs- und Trainingsempfehlungen zur Prävention und Reduktion der Beschwerden werden erarbeitet. Die Übungen können dabei das gesamte Spektrum von Lauf-Abc, Laufkraftübungen, Koordinationsübungen, Dehn- und Mobilisationsübungen und Stabilisationsübungen beinhalten. Das Hauptaugenmerk liegt immer auf einem Ausgleich der geschwächten Körperregionen und/oder der Behebung funktioneller Bewegungseinschränkungen. Auch die Möglichkeiten von Ausgleichssportarten werden besprochen und können Teil einer Behandlung sein.

    Orthopädische Maßnahmen wie Einlagen oder Schuhempfehlungen, die einen Heilungsprozess und eine Optimierung des Laufstils begünstigen, werden besprochen.

    Auch die Weitervermittlung und Empfehlung für eine gezielte physiotherapeutische Behandlung sind ein mögliches Ergebnis der Analyse.

    Ablauf

    Vorbereitung
    Vor der Analyse erfolgen ein Anamnesegespräch und eine körperliche Untersuchung als Basis der Analyse.
    Es werden anatomisch relevante Punkte am gesamten Körper markiert, um eine objektive Beurteilung der Gelenk- und Körperachsen zu ermöglichen.

    Aufnahme
    Aufzeichnung des Körpers im statischen Zustand (Ruhezustand). Im Anschluss wird Ihr gesamter Bewegungsablauf mittels High-Speed-Kameras von vorne, hinten und den Seiten gefilmt. Hierzu laufen Sie sowohl barfuß als auch mit Ihren Schuhen auf einem speziellen Laufband.

    Analyse
    Eine spezielle Software erlaubt die wissenschaftliche Analyse der Bewegung. Abweichungen im Bewegungsapparat, Fehlstellungen und -belastungen, die zu Beschwerden führen können, werden aufgezeigt.

    Ergebnisse
    Im Anschluss werden die Ergebnisse anhand der Videoaufnahmen besprochen und mögliche Korrekturmaßnahmen wie Kräftigungs- oder Koordinationsübungen, physiotherapeutische Maßnahmen sowie Schuh- oder Einlagenempfehlungen besprochen.

    Analysebericht
    Sie erhalten einen ausführlichen Analysebericht. Dieser kann Ihrem Arzt oder Therapeuten wichtige Informationen für die weitere Behandlung bringen und ist Bestandteil Ihrer medizinischen Verlaufsgeschichte.

    Bitte mitbringen:
    eine enganliegende, kurze Hose (idealerweise Bade- oder Unterhose in Slipform bzw. Bikini oder Sport-BH)
    Aktuelle und alte Laufschuhe, die Sie viel genutzt haben (gerne zuvor gereinigt)
    Orthopädische Einlagen, falls vorhanden
    Duschen sind vorhanden.

  • Return to Sports/Activity/Play

    Eine Verletzung der Bänder in Knie- und Sprunggelenk oder nach operativen Eingriffen am Knie, um beispielsweise eine Glättung des Meniskus vorzunehmen, führt zwangsläufig zu einer Sport- und Aktivitätspause. Je schwerwiegender die Verletzung, desto länger die Pause.

    Sowohl Freizeit- und Hobbysportler als auch Profisportler stellen sich nach der Verletzung und einer eventuellen Behandlung die gleichen Fragen:
    • Kann ich wieder in meinen alten Sport zurück?
    • Kann ich wieder mit der Mannschaft trainieren?
    • Habe ich noch Kraft- bzw. Leistungsdefizite auf der betroffenen Seite?
    • Wie stabil ist mein betroffenes Knie/Sprunggelenk?
    • Wie hoch ist das Risiko einer Wiederverletzung?
    • Was kann ich an Übungen machen, um wieder in den Sport oder den Alltag zurückzukehren?

    Mit standardisierten Tests und Bewertungskriterien sollen diese Fragen wissenschaftlich beantwortet und anhand von qualitativen und quantitativen Kriterien entschieden werden. Der aktuelle Leistungsstand des verletzten Beins wird ermittelt und mittels des „limb symmetry index“ in Relation zum gesunden Bein gesetzt. Neben Seitendifferenzen wird zudem auf unphysiologische Winkelstellungen, Bewegungseinschränkungen sowie Fehl- und Schonhaltungen geachtet. Schnelligkeit, Explosivkraft, Gleichgewicht u.v.m. werden getestet.

    Je nach Anspruch und individueller Notwendigkeit zur Rückkehr in den Alltag oder in den Sport auf verschiedenen Leistungsebenen und in Abhängigkeit vom Krankheitsbild bzw. des Verletzungsmusters werden verschiedene Testbatterien angewendet.

    Hierbei lassen sich die Anforderungen in vier verschiedene Aktivitätslevel einteilen (modifiziert nach Daniel et al. 1994):

    Level 1:
    Vorbereitung auf einbeinige Belastungen (Sport ohne Sprünge wie Golf/Alltagsaktivität)

    Level 2:
    Vorbereitung auf Sprungbelastungen (dynamische Sportarten ohne Dreh- und Stoppbewegung wie Joggen oder Sprinten/leichte körperliche Arbeit)

    Level 3:
    Vorbereitung auf seitliche Sprungbelastungen (Sportarten ohne Gegnerkontakt mit seitlichen Bewegungen und geringeren Dreh- und Stoppbewegungen als Level 4 wie Tennis, Squash, Skisport/harte körperliche Arbeit, Klettern, unebene Bodenverhältnisse)

    Level 4:
    Vorbereitung auf multidirektionale Sprungbelastungen (Sportarten mit Gegnerkontakt mit Sprüngen, schnellen Dreh- und Stoppbewegungen wie Fußball, Basketball, Handball)
    Auf Grundlage der Ergebnisse der Tests fällt die Entscheidung für oder gegen den Sport.
    Gemeinsam werden individuelle Übungen und Trainingsempfehlungen erarbeitet, um Defizite auszugleichen und die Verletzungsanfälligkeit zu verringern.

    Return to Activity (Level 1-2)

    Testen der Voraussetzung für dynamische Bewegung ohne Richtungswechsel und seitliche Start-Stopp-Belastungen.

    Geeignet für Sportarten wie Laufen, Wandern, Walken und alltägliche Belastungen wie Treppensteigen.

    Mit Beginn der Kräftigungsphase (Reha-Phase 3)

    Ziel

    Beurteilung der Stabilität des betroffenen Gelenks bei einfachen dynamischen Bewegungen wie Einbeinstand und Sprünge nach vorne.

    Ermittlung von Leistungsdefiziten im Vergleich zur nicht betroffenen Seite.

    Freigabe oder Untersagung für den Sport.

    Empfehlung von Übungen zur Optimierung und Ergänzung des Trainings bzw. der Reha-Maßnahme.

    Ablauf

    Vorbereitung

    • Anamnesegespräch
    • Körperliche Untersuchung (Beweglichkeit, anthropometrische Messungen, Umfang Wade und Oberschenkel)
    • Warm-up (Laufband und dynamisches Aufwärmen)

    Diagnostik/Datenerhebung

    • Funktionelle Kraftmessung
    • Dynamisches Gleichgewicht
    • Einbeinige Stabilität bei frontalen Sprüngen
    • Funktionelle Leistungstests der Beinachse durch diverse frontale Sprünge
    • Agility Drills

    Analyse

    • Bewertung der Landetechnik und Beinachsenstabilität anhand von Videoaufnahmen
    • Ermittlung von Leistungsdefiziten anhand der erreichten Distanzen und Zeiten

    Ergebnis

    • Ausführlicher Analysebericht
    • Trainings- und Übungsempfehlungen
    • Beurteilung des aktuellen (Wieder-)Verletzungsrisikos
    Return to Play (Level 1−4)

    Testen der Voraussetzung für dynamische und komplexe Bewegungsmuster mit multidirektionalen Richtungswechseln bzw. Cutting-Bewegungen, seitliche Start-Stopp-Belastungen und mehrdimensionale Sprünge.

    Geeignet für Sportarten wie Handball, Fußball, Hockey und Basketball.

    Es stellt den Übergang vom individuellen, eingeschränkten Mannschaftstraining hin zum uneingeschränkten Teilnehmen am Mannschafts- und Wettkampftraining dar.

    Mit Beginn der Kräftigungsphase (Reha-Phase 3)

    Ablauf

    Vorbereitung

    • Anamnesegespräch
    • Körperliche Untersuchung (Beweglichkeit, anthropometrische Messungen, Umfang Wade und Oberschenkel)
    • Warm-up (Laufband und dynamisches Aufwärmen)

    Diagnostik/Datenerhebung

    • Funktionelle Kraftmessung
    • Dynamisches Gleichgewicht
    • Einbeinige Stabilität bei frontalen, seitlichen und rotatorischen Sprüngen
    • Funktionelle Leistungstests der Beinachse durch diverse frontale, seitliche und rotatorische Sprünge
    • Testen der Koordination und Leistungsfähigkeit unter Provokation von Ermüdung
    • Beurteilung der Landetechnik bei Sprüngen aus geringer Höhe
    • Agility Drills/Richtungswechsel

    Analyse

    • Bewertung der Landetechnik und Beinachsenstabilität anhand von Videoaufnahmen
    • Ermittlung von Leistungsdefiziten anhand der erreichten Distanzen und Zeiten

    Ergebnis

    • Ausführlicher Analysebericht
    • Trainings- und Übungsempfehlungen
    • Beurteilung des aktuellen (Wieder-)Verletzungsrisikos
  • EMG Biofeedback

    Das EMG-Biofeedback (Elektromyographie) ist ein modernes Verfahren zur Messung und Visualisierung der muskelelektrischen Aktivität. Dabei werden über Elektroden die Spannungszustände einzelner Muskeln oder Muskelgruppen in Echtzeit erfasst und auf einem Bildschirm dargestellt.
    So werden An- und Entspannungsmuster sichtbar, die bei vielen Beschwerden des Bewegungsapparates – etwa Rückenschmerzen, Nackenspannungen oder Fehlhaltungen – eine entscheidende Rolle spielen. Durch die bewusste Wahrnehmung dieser Aktivität lernen Patientinnen und Patienten, Fehlbelastungen zu erkennen und gezielt zu korrigieren.

    Das EMG-Biofeedback dient sowohl der Diagnostik als auch der Therapie:
    Es verbessert die Körperwahrnehmung, optimiert die Muskelfunktion und unterstützt eine nachhaltige Haltungs- und Bewegungskontrolle – ideal auch zur Nachbehandlung nach Verletzungen oder Operationen sowie im Rahmen von Rückentraining und Rehabilitation.

  • Isometrische Kraftmessungen

    Die isometrische Kraftmessung ist ein zentrales Element der objektiven Leistungs- und Rehabilitationsdiagnostik.

    Dabei werden die Kraftfähigkeiten einzelner Muskelgruppen unter statischer Belastung – also ohne Bewegung des Gelenks – gemessen. Moderne Sensorik erfasst dabei präzise, wie viel Kraft ein Muskel entwickeln kann und ob Unterschiede zwischen rechter und linker Körperseite oder zwischen Agonisten und Antagonisten bestehen.

    Diese Messungen liefern wertvolle Informationen über Muskeldysbalancen, Kraftdefizite oder Asymmetrien, die häufig zu Fehlhaltungen, Überlastungen oder Verletzungen führen.

    Auf dieser Basis lassen sich gezielte Trainings- und Rehabilitationsprogramme erstellen, die exakt auf den individuellen Bedarf abgestimmt sind.

    Die isometrische Kraftmessung ist besonders hilfreich bei:
    • der Reha nach Sportverletzungen und Operationen
    • der Leistungsdiagnostik im Sport
    • der Prävention von muskulären Dysbalancen

    So entsteht ein objektives, messbares Fundament für Ihre Therapie und Ihr Training – für nachhaltige Stabilität, Kraft und Bewegungsfreiheit.

    Wichtig zu wissen:
    Bei den Analysen handelt es sich um Leistungen, die nicht von allen Krankenkassen übernommen werden. Über einen Kostenvoranschlag kann im Vorfeld sowohl bei den privaten als auch den gesetzlichen Krankenkassen eine Kostenübernahme geklärt werden. Die Preise richten sich nach Art und Zusammenstellung der Analysen entsprechend der Fragestellung.

Therapie

  • Akupunktur

    Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Körper von Energiebahnen durchzogen. Diese Energiebahnen können blockiert sein. Als Ursachen kommen beispielsweise unausgewogene Ernährung, Verletzungen, Störfelder nach Operationen und emotionale Gründe in Betracht.

    Die Funktionsweise der Akupunktur ist eine Stimulation durch Nadelstiche bzw. Erregung bestimmter Hautpunkte. Dadurch werden unter anderem die Durchblutung, der Stoffwechsel und einzelne Zellen mobilisiert, die die Selbstregulation des Körpers aktivieren.

  • Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)

    Die Extrakorporale Stoßwellentherapie ist eine moderne, nicht invasive Therapieform. Hierbei werden elektromagnetische Stoßwellen erzeugt und in das Gewebe eingeschossen. Stoffwechselprozesse und die Durchblutung werden im Gewebe angeregt und dadurch Heilungsprozesse begünstigt und Schmerzen verringert.

    Die Stoßwellentherapie stellt insgesamt sowohl bei akuten als auch bei chronischen Krankheitsbildern eine wertvolle Therapiealternative dar.

    Einsetzbar bei:
    • Tennisarm oder Golferellenbogen (Epicondylitis humeri radialis/ulnaris)
    • Fasziitis plantaris (mit oder ohne Fersensporn)
    • Patellaspitzensyndrom (Sehnenansatzreizung/Tendinitis)
    • Chronische Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
    • Schmerzhafte Sehnenentzündungen (Myofasziales Schmerzsyndrom)
    • Chronische Schultersehnenbeschwerden (Rotatorenmanschettentendinitis/Tendinosis calcarea)
    • Schultersteife (frozen shoulder)
    • Muskelbeschwerden und -verletzungen (z. B. M. piriformis-Syndrom)
    • Knochenödemen
  • Injektionstherapie von Gelenken, Muskeln und Sehnen

    Medikamente injizieren oder auch „Spritzen geben“ genannt, wird in der Orthopädie als häufige und oft sehr wirkungsvolle Methode bei Schmerzen und Arthrose eingesetzt.

    Injektionen mit Lokalanästhetika (Betäubungsmittel) werden sowohl zu therapeutischen als auch zu diagnostischen Zwecken eingesetzt. Oft können so der Schmerzort und die Schmerzursache besser festgestellt und somit einer entsprechenden Therapie zugeführt werden.

    Länger anhaltende Therapieeffekte können durch die Beimischung von entzündungshemmenden Medikamenten (z. B. Cortison) oder auf pflanzlicher/natürlicher Basis (Traumeel, Zeel) erzielt werden.

    Hyaluronsäure-Injektionen sind oftmals bei Spritzen in Gelenke und in die Nähe schmerzender Sehnen und Bänder sinnvoll. Dadurch werden beispielsweise bei Patienten mit degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrosen) die Gleiteigenschaften und stoßdämpfenden Eigenschaften der Gelenkschmiere und des Knorpels verbessert, ebenso verbessert sich die Nährstoffsituation von Sehnen, sodass es auf Dauer zu einer Schmerzlinderung kommen kann.

    Alternativ hat sich bei Muskel- und Sehnenverletzungen, sowie bei Gelenkknorpelschäden die Injektion von sogenanntem autologem conditioniertem Plasma (ACP) bewährt. Hierbei wird dem Patienten Blut entnommen und direkt im Anschluss in einer Zentrifuge aufbereitet. Das so konzentrierte Plasma enthält Wachstumsfaktoren und antientzündliche Faktoren, die den natürlichen Heilungsprozess anregen, Entzündungen lindern und die Regeneration von geschädigtem Gewebe fördern. Die Behandlung gilt als sehr gut verträglich, da ausschließlich das körpereigene Plasma verwendet wird.

    Zur punktgenauen und sicheren Verabreichung der Injektionen wird die Therapie oftmals unter sonographischer Kontrolle (Ultraschall) durchgeführt.

    Nachfolgende Injektionsbehandlungen kommen in unserer Praxis zur Anwendung:
    • Diagnostische und therapeutische Lokalanästhesie, z. B. bei Sehnenansatzreizungen, Schulterschmerzen (Impingementsyndrom), Gelenkbeschwerden, Schmerzen an der Wirbelsäule, Knie- oder Hüftgelenksbeschwerden, Schleimbeutelentzündung, Tennisarm, Facetten-Injektionen bei Rückenbeschwerden,
    • Injektionen in die Iliosakralgelenke (Kreuz-Darmbein-Fugen), z. B. bei Entzündungen,
    • intraartikuläre Injektionen in große und kleine Gelenke (z. B. Knie, Hüfte, Schulter, Sprunggelenk, Hand- und Fußwurzel).
  • StimaWELL − Dynamische Tiefenwellen
    Schmerztherapie, Muskelbehandlung und dynamische Tiefenmassage

    Das StimaWELL System wurde speziell zur Behandlung von Rückenbeschwerden entwickelt. Dabei kombiniert die Stimulationsmatte wohltuende Wärme mit sanften dynamischen Tiefenwellen zu einem Gesamtpaket. Das System kann wahlweise zur Schmerztherapie, zur Kräftigung der Muskulatur und für entspannende Tiefenmassagen zur Regeneration genutzt werden.

    Einsetzbar bei:
    • Chronischen Rückenbeschwerden LWS/BWS/HWS
    • Akute Lumbalgien
    • Stärkung der Rückenmuskulatur
    • Massagen
  • Physiokey − Impulstherapie

    Physiokey ist eine Impulstherapie. Durch die biofeedbackgesteuerte Wirkungsweise aktiviert die Behandlung die körpereigenen Heilungsprozesse, indem der Physiokey mit dem Körper in direkten Dialog tritt und somit adaptiv regulierend auf das Nervensystem und die Nervenautoregulation einwirkt.

    Einsetzbar bei:
    • Neuralgien
    • Phantomschmerzen
    • Weichteilverletzungen
    • Schmerzen von Gelenken, Bändern, Muskeln und der Wirbelsäule
    • Muskel- und Sportverletzungen
  • Manuelle Therapie/Chirotherapie

    Funktionsstörungen können in Form von Gelenkblockaden auftreten und damit verbundenen Muskelbeschwerden einhergehen.

    Blockaden können mithilfe spezieller chirotherapeutischer Techniken sowohl durch Mobilisation als auch durch Manipulation gelöst werden.

    Die Wiederherstellung des normalen Gelenkspiels ist Voraussetzung für eine schmerzfreie Gelenkfunktion.

  • Spezielle Infusionstherapie

    Schmerzlindernde Medikamente zur Therapie von akuten oder chronischen Schmerzen können in Form von intravenösen Infusionslösungen verabreicht werden. Anhand der gestellten Diagnose werden Wirkstoffe ausgewählt, die zu einer Linderung der subjektiven Beschwerdesymptomatik führen. Die Lösung wird über eine Vene des Patienten eingebracht, um dort direkt in den Blutkreislauf aufgenommen zu werden.

    Infusionen zur Schmerztherapie beinhalten meist Kombinationen aus gut wirksamen Analgetika und entzündungshemmenden Medikamenten, die teilweise mit Muskelrelaxantien und Vitamin-B- und C-Präparaten ergänzt werden.

    Neben „Schmerzinfusionen“ setzen wir Infusionen auch zur Entgiftung von Schadstoffen, zur Verbesserung der Durchblutung, zur Vitalsteigerung, Besserung des Wohlbefindens und des Immunsystems ein.

    Immunkuren mit beispielsweise hochdosierten Vitamin C-Infusionen, teilweise mit anderen Wirkstoffen kombiniert, haben sich bei wiederkehrenden Erkältungen bewährt.

    Ein weiteres Einsatzgebiet von Infusionen sind Entsäuerungskuren (Procain-Basen-Infusionen). Sie dienen der Schmerzlinderung als auch der gleichzeitigen Entsäuerung des Körpers mit einem entzündungshemmenden und schmerzlindernden Effekt.

    Spezielle Infusionstherapien werden in unserer Praxis eingesetzt bei:
    • Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule
    • Aktivierte Arthrose
    • Rheumathoide Arthritis
    • Fibromyalgiesyndrom
    • grippale Infekte
    • Psychovegetative Erschöpfung
  • Kinesiotape

    Unter Kinesiotape versteht man das Tapen mit einem elastischen kinesiologischen Tapematerial auf die Haut. Das Taping ist eine unterstützende Maßnahme und fügt sich in therapeutische Behandlungskonzepte ein. Es ist medikamenten- und nebenwirkungsfrei.

    Im Gegensatz zum klassischen Tapeverband (unelastisches Material), der vor allem die mechanische Stabilität und Entlastung von Gelenken oder verletzten Strukturen zum Ziel hat, ist uns beim Kinesio- bzw. Medi-Tape gerade der Erhalt der vollen Bewegungsfreiheit von Haut, Gelenken und Muskulatur extrem wichtig und für unser Therapieziel von großem Vorteil.

    Beide Tapeverfahren haben ihre Berechtigung und sind, vor allem in der sportmedizinischen Betreuung, notwendig.

    Der Einsatzbereich ist vielfältig. Vor allem muskuläre Beschwerden durch Über- bzw. Fehlbelastung verschiedenster Ursachen werden mit Hilfe des Kinesiotapes über das Muskel- und Fasziensystem erfolgreich unterstützend therapiert.

  • Arthrosetherapie

    Spezielle Injektionstherapie/Hyaluronsäure/ACP

    Eine Möglichkeit für die Verbesserung der Gleitfähigkeit der Gelenkpartner ist die Injektion von Hyaluronsäure oder autologem conditioniertem Plasma (ACP) in die betroffenen Gelenke. Eine intraartikuläre Injektionstherapie für große Gelenke (Knie, Hüfte, OSG, Ellenbogen) und kleine Gelenke (Daumen-Sattel-Gelenk, Großzehengrundgelenk) wird in einer Injektionsserie unter sterilen Bedingungen durchgeführt.

    Einsetzbar bei:
    • Primärer Arthrose (Alterungsprozess – Abnutzung von Gelenkknorpel)
    • Sekundärer Arthrose (funktionelle Über- und Fehlbelastung, z. B. durch Sport/Beruf oder nach einem Unfall)